Die Ragdoll

Die Stoff- oder Lumpenpuppe

 

Entstanden ist diese Rasse in den USA Riverside Kalifornien Anfang der 60 Jahre. Die Urmutter ( Josephine ) eine weiße, halblanghaarige wahrscheinlich Angora Katze, die Freigängerin war, hatte während der Trächtigkeit einen Unfall. Der Wurf erregte die Aufmerksamkeit einer Nachbarin von Josephines Besitzern, Frau Ann Baker. Diese fing an, mit Josephine und einen birmaähnlichen Kater eine neue Rasse zu gründen, um dessen prägnanteste Merkmale ( blaue Augen, halblanghaariges Fell, liebes Wesen, große Erscheinung ) herauszuzüchten.

1965 gab Ann Baker dieser Rasse den Namen Ragdoll . Ließ sich diesen Namen und Rasse patentieren, und fing an, mächtig die Werbetrommel zu rühren. Was Ann Baker auch vor laufenden Kameras demonstrierte.

Sie warf die Katzen hin und her, ließ sie über heiße Herdplatten laufen. Sie behauptete, das die Ragdolls völlig schmerzunempfindlich und bewegungsbehindert wären. Aber dieses ist natürlich nicht zur Nachahmung empfohlen, denn die Ragdoll empfindet genauso Schmerz wie jeder Mensch und jedes Tier.

Anfang der 80 Jahre kamen die ersten Ragdolls über England nach Deutschland, sie wurden auf Ausstellungen jedoch zunächst, durch deren Vorgeschichte ,sehr skeptisch aufgenommen.

Erst 1992 wurde der CAC – Status für die Version bicolor anerkannt, 1997 die Version colourpoint und erst 1999 die Version mitted, da sie der Heiligen Birma sehr ähnelt.

Die Ragdoll wird in den Farben seal, chocolade, lilac u. blue ( Grundfarben ) und in den neuen Farben tortie, flame, creme, lynx, mink in den drei Versionen gezüchtet.

Mutter und Tochter
Diamond Snowflake Desdemona, geb.: 1998 (rechts),
Beatrice von Schlabutzke (links)
geb.: 1999

CHARAKTER

Mit einem Wort beschrieben, einfach einmalig.

Sie lebt gern in einer Katzengruppe, liebt Kinder, ist sehr geduldig, neugierig, beobachtet viel und lernt sehr schnell. Die Ragdoll ist unheimlich sanft nur selten spürt man die Krallen, wenn dann auch nur aus Versehen. Sie ist sehr gut in der Wohnung zu halten, ein eingenetzter Balkon reicht völlig zum glücklich sein.

Da die Ragdoll zu den schweren Rassen gehört, ist es wichtig sie hochwertig zu ernähren. Nach ca. 3 Jahren ist die Ragdoll ausgewachsen. Kater – kastriert – können bis zu 10 Kilo wiegen, Weibchen liegen bei ca. 6 Kilo. Die Ragdoll ist die ideale Familienkatze, jedoch sollte sie nicht den ganzen Tag allein sein. Ein Spielgefährte ist sehr wichtig sonst vereinsamt sie. Berufstätige sollten das bei Anschaffung einer Ragdoll bedenken.

Die drei Versionen:

Ragdolls sind Maskenkatzen ( z.B. Siam, Heilige Birma ). Sie kommen weiß zur Welt. Nach ca. 1,5 Wochen kann man die Pointfarbe erkennen.

Colourpoint: Die Points ( Maske, Ohren, Beine, Schwanz ) in der jeweiligen Farbversion seal oder blue. Der Körper der Seal ist cremefarben, färbt sich jedoch im Alter dunkler aus. Ein Bauchfleck sollte nicht sein, wird aber auf Ausstellungen toleriert.

Der Körper der Blue – ( Verdünnung von Seal ) trägt dunkles grau bis stahlgrau, Points in dunklerem Blue. Die Augen sollten Veilchenblau sein.

Mitted : Die Mitted hat die Points jedoch hat sie vorn weiße Pfötchen, die Hinterbeine tragen weiße Söckchen wenn möglich ohne Flecken. Ragdolls haben im Gegensatz zur Heiligen Birma ein weißes Kinn. Die Brust ist weiß von dort sollte ein weißer Streifen entlang des Bauches längs gehen. Wenn die Mitted dann noch eine Blesse trägt ist sie so gut wie perfekt.

Bicolor : Bei der dritten Version trägt die Katze ein umgekehrtes V im Gesicht, die Nase rosa, das V sollte gleichmäßig sein, die Points nur an den Ohren und Schwanz, alle vier Beine sollten rein weiß ohne Flecken sein.

 

Kevin von Schlabutzke 1,5 Jahre ist eigentlich ein ( bi-mitted )

 

Winni von Schlabutzke 8 Wo. Seal mitted mit Blesse.

 

Chichiboos Paradise Arielle 2 Jahre blue – mitted

 

Lovely – Girl von Schlabutzke 1,5 Jahre seal - colourpoint.